KLÄRANLAGE


Die Schlammsiloanlage hat vor allem die Aufgabe, den eingedickten Überschußschlamm bis zur Abfuhr und Verwertung zu speichern. Die beiden Silos sind mit Einrichtungen zur Umwälzung des Schlammes sowie zur Befüllung von Güllefahrzeugen ausgestattet.

Infolge der Struktur des Einzugsgebietes der Kläranlage liegt ein für die landbauliche Verwertung gut geeigneter Klärschlamm vor. Eventuelle Schadstoffbelastungendurch Schwermetalle oder Kohlenwasserstoffe sind infolge nicht vorhandener industrieller Abwassereinleiter nicht zu erwarten. Wegen seines Gehaltes an organischer Substanz und Pflanzennährstoffen eignet sich der Klärschlamm bei richtiger Anwendung zur Düngung und Verbesserung der Bodenstruktur. Die angestrebte stoffliche Verwertung entspricht dem Gebot zur Abfallvermeidung und trägt zu einem geschlossenen Stoffkreislauf bei. Das Aufbringen von Klärschlamm auf landwirtschaftlich genutzte Flächen und die begleitende Laboranalysen sind in der Klärschlammverordnung geregelt.

Das Verteilerpumpwerk der Schlammsiloanlage ist so ausgerüstet und verrohrt, daß die in Freage kommenden Schlamm-und Trübwasserströme innerhalb der Kläranlage auch in Hinblick auf eine mobile oder später zu errichtende stationäre Schlammentwässerung optimal geführt werden können. Eine Schlammentwässerung wird zur weiteren Verringerung des Wasseranteils im Schlamm und damit zur Volumenreduzierung benötigt.

 

 

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